Windsurfen – so gelingt der Einstieg

Windsurfen gehört zu den Trendsportarten, die intensives Speed-Feeling mit einem Naturerlebnis auf dem Wasser verbinden – zum Windsurfen musst du keine Weltreise unternehmen, schließlich gibt es in Deutschland auch jede Menge Seen und Küsten, die sich als Windsurfing-Spots seit langem einen Namen gemacht haben.

Windsurfen – diese Ausrüstung brauchst du für den Wassersport mit Brett und Segel

Die ersten Windsurfing-Boards wurden Ende der 1960er Jahre an der US-Ostküste gefertigt. Von hier aus trat das Windsurfen seinen weltweiten Siegeszug an, der bis in die 1990er Jahre anhielt. Danach wurde es nicht zuletzt aufgrund zahlreicher Alternativen wie dem Kitesurfen und SUP etwas ruhiger um das Windsurfen. In den letzten Jahren hat das Windsurfing aber wieder deutlich an Popularität zugelegt.

Dieses Equipment brauchst du:

Windsurfbrett: Moderne Windsurfbretter sind im Vergleich zu den Brettern der 1980er Jahre leichter, kürzer und an den Enden breiter. Das führt dazu, dass bei gleichbleibendem Auftrieb eine höhere Kippstabilität und ein unkompliziertes Handling vorhanden ist. Von den kompakteren Formen profitierst du beim Windsurfen Lernen insbesondere durch die höhere Kippstabilität, die dir den ein oder anderen Sturz ins kühle Nass ersparen wird. Gängige Maße für die Breite liegen zwischen 75 und 85 Zentimeter bei einer Dicke von acht bis 15 Zentimeter. Die Länge variiert im Bereich zwischen 250 und 290 Zentimeter.

Segel: Zum Einstieg sind schmal geschnittene Segel ideal. Schmale Segel sind bei Wendemanövern deutlich einfacher zu handhaben und lassen sich auch um einiges leichter aus dem Wasser ziehen. Für den Anfang werden häufig Segel aus Dacron empfohlen, die robust und UV-beständig, dafür aber etwas schwerer sind. Wenn du schon etwas Übung hast, kannst du dann auf ein leichteres Monofilm-Segel umsteigen.

Mast und Gabelbaum: Mast und Gabelbaum sind die beiden Bestandteile, die das Segel in Form halten und dir das Manövrieren überhaupt erst ermöglichen. Neben der Stabilität spielt das Gewicht dieser beiden Komponenten die entscheidende Rolle.

Schutzausrüstung: Windsurfen gehört nicht zu den gefährlichen Sportarten. Ein wenig Schutz für deinen Körper ist beim Windsurfen lernen aber dennoch eine gute Idee. Eine leichte Schwimmweste kann beispielsweise hilfreich sein. Die Weste sollte dir ausreichend Auftrieb verleihen, ohne dich in deiner Bewegungsfreiheit einzuschränken. Ebenfalls sinnvoll ist das Tragen eines Helms: Fällt dir der Mast nach einem Sturz auf den Kopf, kann das nicht nur schmerzhaft, sondern auch gefährlich sein.

Windsurfen in Deutschland – diese Spots erwarten dich

Windsurfing am Chiemsee: Windsurfing Chiemsee ist nicht nur eine der beliebtesten Sportswear-Marken, der Chiemsee ist auch ein ausgezeichnetes Revier zum Windsurfen lernen. Beim Windsurfing auf dem Chiemsee hast du, ebenso wie am Bodensee und an vielen weiteren Seen in ganz Deutschland, die Auswahl aus zahlreichen Schulen. Unter fachkundiger Anleitung wirst du schnell die ersten Erfolgserlebnisse feiern und deine Erfahrungen mit den anderen Einsteigern teilen können.

Windsurfing auf Rügen: Auch auf der größten Insel Deutschlands sind die Möglichkeiten zum Windsurfen vielfältig. Über die ganze Insel verteilt findest du zahlreiche Segel- und Windsurfing-Schulen, in denen du das Windsurfen lernen kannst.

Windsurfen an der Nordsee: Die Nordseeküste bietet eine reiche Auswahl interessanter Spots für Windsurfer. Das Aushängeschild, wenn es um das Windsurfen an der Nordsee geht, ist die Insel Sylt. Hier findet alljährlich der deutsche Windsurfer Cup statt, zu dessen illustren Gästen auch regelmäßig der Windsurfer-Superstar Robby Naish aus Hawaii gehört.

Quellen

https://boardbude.de/windsurfen/

https://meerdavon.com/windsurfen-lernen/

https://www.chiemsee-kaufmann.de/de/surfschule/chiemsee-surfschule.htm

https://www.chiemsee-kaufmann.de/de/surfschule/chiemsee-surfschule.htm

https://www.nordsee24.de/nordsee-urlaub/aktivurlaub/surfen

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