Was bedeutet Clean Eating?

Im Gegensatz zu vielen Diäten, bei denen Verbote im Mittelpunkt stehen, spielt beim Clean Eating die bewusste, gesunde Ernährung die Hauptrolle. Grundsätzlich sind alle Produkte erlaubt, die gesund und so naturbelassen wie möglich sind. Dem Konzept des Clean Eating entgegen stehen Fastfood und die meisten Fertigprodukte. In der Regel wird von den Clean Eatern alles gemieden, was im Verdacht steht, dem Körper zu schaden und Zivilisationskrankheiten zu verursachen. Unverarbeitete Nahrungsmittel stehen dagegen hoch im Kurs.

Clean Eating – diese Vorteile bietet dir der Clean-Eating-Trend

Der Begriff Clean Eating bezieht sich nicht auf die besonders gründliche Reinigung der Lebensmittel vor dem Verzehr. Vielmehr werden bei dieser Ernährungsweise unverarbeitete Lebensmittel in den Mittelpunkt gerückt, die frei von gesundheitlich bedenklichen Inhaltsstoffen sind. Sucht man nach vergleichbaren Ernährungstrends in der Vergangenheit, haben Clean-Eating-Rezepte mit der Vollwert-Kost der achtziger Jahre einige Gemeinsamkeiten. Bei der heutigen Variante des Clean Eating wird der Ernährungsplan allerdings meist um moderne Superfoods wie Quinoa ergänzt.

Diese unverarbeiteten Lebensmittel kannst du beim Clean Eating in deinen Ernährungsplan aufnehmen:
  • Frisches Obst und Gemüse. Ideal für Clean-Eating-Rezepte sind saisonal verfügbare Produkte aus deiner Region.
  • Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte. Tierisches Eiweiß auf deinem Ernährungsplan ist in Ordnung, sollte aber aus Gründen der Nachhaltigkeit aus biologischer Haltung stammen und nicht allzu lange Transportwege hinter sich haben.
  • Milchprodukte. Für viele Clean Eater gehören unbehandelte Frischmilch, Joghurt, Quark und Mozzarella zu den Grundzutaten ihrer Clean-Eating-Rezepte.
  • Eier. Auch Eier kannst du in deinen Clean-Eating-Ernährungsplan mit aufnehmen. Voraussetzung ist allerdings die artgerechte Haltung der Tiere, die idealerweise auch noch mit Bio-Futter großgezogen werden.
  • Hülsenfrüchte. Kichererbsen, Bohnen, Linsen und Co. sind gesunde Proteinquellen und vor allem dann für deinen Ernährungsplan besonders wichtig, wenn du auf tierisches Eiweiß verzichtest.
  • Vollkornprodukte. Haferflocken, Quinoa, Dinkel, Hirse und andere unverarbeitete Nahrungsmittel aus dieser Kategorie können nicht nur viele Clean-Eating-Rezepte geschmacklich aufwerten, sie liefern dem Körper auch die unverzichtbaren Ballaststoffe.
  • Natürliches Süßungsmittel. Zum Süßen deiner Speisen kannst du auf Honig in allen möglichen Geschmacksrichtungen, auf Ahorn-Sirup oder auch auf Kokosblütenzucker und Trockenobst, das einen deutlich höheren Zucker-Anteil als frisches Obst aufweist, zurückgreifen.

Diese Lebensmittel sind beim Clean Eating tabu

Neben der Fülle an leckeren unverarbeiteten Nahrungsmitteln, aus denen sich eine Vielzahl köstlicher Clean-Eating-Rezepte zubereiten lassen, gibt es auch einige Lebensmittel, die Clean Eater komplett von ihrem Ernährungsplan streichen.

Darauf solltest du beim Clean Eating verzichten:
  • Snacks mit hohem Salzanteil. Dazu gehören Chips ebenso wie Salzstangen und sämtliche andere herzhafte Knabber-Artikel. Zusätzlich zum Salz ist in diesen Produkten häufig auch noch eine gehörige Portion ungesunder Fette enthalten.
  • Sämtliche Backwaren aus weißem, hochverarbeitetem Mehl. Dazu gehören helle Weizenbrötchen ebenso wie viele Kekse, die darüber hinaus auch noch jede Menge raffinierten Zucker enthalten.
  • Fertiggerichte. Bei Fertiggerichten handelt es sich um hochverarbeitete Nahrungsmittel, die häufig aus einer Vielzahl von Zusatzstoffen bestehen und mit einem ursprünglichen Lebensmittel ganz und gar nichts mehr zu tun haben.
  • Zucker. Raffinierter Zucker, wie er in praktisch allen süßen Snacks und auch in den meisten Softdrinks, wie Cola und Limonaden, vorkommt, gehört zu den gesundheitlich besonders bedenklichen Inhaltsstoffen. Zucker macht nicht nur dick, er schadet zudem dem Verdauungstrakt und den Zähnen.

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