Wakeboarding – Wassersport mit hohem Fun-Faktor

Wakeboarding gehört zu den trendigen Fun-Sportarten der letzten Jahre überhaupt. Um auf deinem Board so richtig in Fahrt zu kommen, benötigst du entweder ein Motorboot mit ausreichend Power, oder du begibst dich auf eine der zahlreichen Wasserski-Anlagen. Einer der besonders attraktiven Aspekte des Wakeboardings ist die Tatsache, dass du von Wind und Wellen weitgehend unabhängig bist. Für Geschwindigkeit sorgt entweder ein Motorboot mit oder ein Wasserski-Lift. Vor allen Dingen in der Gruppe wird der Fun-Faktor beim Wakeboarding großgeschrieben.

Wakeboarding – dieses Equipment ist Pflicht

Wakeboard: Die Form eines Wakeboards erinnert stark an ein Snowboard. Die Größe des Wakeboards hängt von deinem Können und von deinem Körpergewicht ab. Sie bewegt sich in etwa zwischen 110 und 150 Zentimeter. Als Materialien für Wakeboards kommen Kunststoffe wie Fieberglas oder ultraleichtes Carbon ebenso zum Einsatz wie Holz.

Wakeboard Bindung: Ebenso wie beim Snowboardfahren gibt es eine sogenannte Regular Fußstellung, bei der der rechte Fuß in Fahrtrichtung vorne steht. Beim Goofy steht der linke Fuß vorne. Die beiden Wakeboard Bindungen sind fest auf dem Brett montiert. Sie sind boot- oder sandalenartig gestaltet und geben deinen Füßen halt auf dem Board.

Schwimm- oder Prallweste: Um dir gerade zu Beginn Sicherheit und auch Schutz zu geben, solltest du beim Wakeboarding eine Schwimmweste tragen. Diese wird dich im Fall der Fälle vor lebensbedrohlichen Situationen im Wasser bewahren. Noch höheren Schutz bietet eine Prallweste, die dich vor Verletzungen an Hindernissen schützen kann.

Wakeboard-Helm: Dem Schutz vor Verletzungen dient auch der Wakeboardhelm. Das Tragen eines Helms solltest du auch dann beherzigen, wenn du dich privat mit einem Boot auf zum Wakeboarden machst. Auf Wasserskianlagen ist das Tragen eines Helms ohnehin in aller Regel Pflicht.

Wakeboarding – so gelingt der Start

Wenn du bislang noch keine Erfahrungen auf einem Wakeboard hast, ist das Starten auf einer Wasserskianlage um einiges einfacher, als hinter einem Boot.

Anfahrt im Sitzen: Am unkompliziertesten gestaltet sich am Anfang das Starten aus einer sitzenden Position. Du sitzt auf der Startrampe, dein Board liegt auf dem Wasser und ist leicht nach vorne aufgestellt. Du schiebst den vorderen Fuß etwas nach vorne, bringst deinen Schwerpunkt über das Brett und schon kann es losgehen.

Anfahrt aus dem Stand: Etwas mehr Übung erfordert das Starten aus einer stehenden Position. Sobald du Zug auf die Leine bekommst begibst du dich mit einem kleinen Hüpfer aufs Wasser, während du das Board leicht anstellst und deinen „guten“ Fuß etwas nach vorne schiebst.

Du hast jetzt richtig Lust bekommen, dich einmal in das Abenteuer Wakeboarding zu stürzen? Dann kannst du dich auf eine der deutschlandweit 80 Wasserskianlagen begeben und deine ersten Fahrversuche auf dem Wasser absolvieren.

Mit diesen Kosten kannst du kalkulieren:

  • zwei Stunden Wakeboarding am Cable ca. 25-30 Euro
  • Helm 5 Euro
  • Neoprenanzug 10 Euro
  • Wakeboard 15 Euro

Quellen

https://www.wasserskipark-zossen.de/preisuebersicht/

https://www.leidenschaftnatur.de/de/wassersport/wakeboarding-tipps-mit-denen-ihr-auf-dem-brett-glaenzen-koennt

https://de.wikipedia.org/wiki/Wakeboard

https://www.funsport.de/hobl-fychte-wakeboard

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