Slackline - Drahtseilakt mit hohem Spaßfaktor

Gerade jetzt im Frühjahr, wenn die Natur erwacht und sich in frischem Grün präsentiert, hält es viele nicht mehr auf ihren Sofas und die Lust auf Aktivitäten im Freien steigt. Derzeit ganz weit oben auf der Beliebtheitsskala der Trendsportarten steht das Slacklining. Das Balancieren auf dem schmalen Gurt übt auf viele Bewegungsbegeisterte eine geradezu magische Faszination aus. Und das Beste ist: Mit dem richtigen Equipment kannst du deine Tricks auch ganz ohne Bäume und sogar Indoor üben.

Diese Eigenschaften sind bei einer Slackline wichtig

Bevor du deine artistischen Übungen performst, wirst du dir sehr wahrscheinlich erstmal eine Slackline kaufen. Dabei können einige Basis-Infos eine wertvolle Hilfe sein.

Diese Eigenschaften sind bei einer Slackline wichtig:
  • Material
  • Dehnung, Reißfestigkeit
  • Länge
  • Breite

Material.Das Material der Slackline ist entscheidend für die Dehnung und die Reißfestigkeit. Ein beliebtes Material für Slacklines ist Polyester. Der Dehnungsfaktor dieser Kunstfaser liegt mit drei bis sechs Prozent in einem idealen Bereich für das Slacklining. Polyester ist zudem recht UV-beständig und verliert auch in nassem Zustand nur wenig seiner Reißfestigkeit. Weitaus seltener kommen Polyethylen, Polypropylen und Polyamid als Materialien für Slacklines zum Einsatz.

Länge.Für den Einstieg sind Slacklines mit einer Länge zwischen zehn und 15 Meter besonders beliebt. Wenn du die ersten Erfahrungen gesammelt hast und diesem faszinierenden Hobby treu bleiben möchtest, kannst du auf eine 25 oder sogar 50 Meter lange Slackline umsteigen. Entscheidest du dich für ein Setup mit Gestell, fällt die Länge deutlich bescheidener aus und liegt in der Regel zwischen zwei und vier Meter.

Breite.Die Breite einer Slackline bewegt sich zwischen 2,5 und fünf Zentimeter. Einsteiger fühlen sich meist auf einer etwas breiteren Slackline am wohlsten und greifen zu einem fünf Zentimeter breiten Modell. Diese Breite empfiehlt sich auch grundsätzlich bei Slacklines für Kinder. Nachdem du deine ersten Versuche erfolgreich gemeistert und schon etwas Übung hast, kannst du zu einer schmaleren Slackline wechseln.

Tipp:

Viele Slacklines werden mit einer Ratsche aus Metall gespannt, von der ein gewisses Verletzungsrisiko ausgeht. Insbesondere dann, wenn die Slackline von Kindern verwendet wird, sollte die Ratsche mit einer im Handel erhältlichen Schutzhülle überdeckt und so dieses zusätzliche Unfallrisiko ausgeschaltet werden.

Slackline ohne Bäume – das Slackline Gestell

Möchtest oder musst du deine Slackline ohne Baum aufspannen, kannst du zu einem Slackline Gestell greifen. Zu haben sind frei bewegliche Gestelle an einem Stück, deren Länge meist zwischen zwei und vier Meter liegt. Diesen Typ von Slackline Gestell kannst du sowohl Indoor als auch Outdoor verwenden. Zudem sind weitere Systeme erhältlich, die du mithilfe von Erdankern im Boden fixierst. Diese Variante ist für die saisonale Verwendung im Garten empfehlenswert.

Info:

Wenn du deine Slackline im Garten oder im Park zwischen Bäumen aufspannst, solltest du einen Baumschutz verwenden. Die im Handel erhältlichen Baumschutzmatten oder -bandagen verhindern wirkungsvoll die Beschädigung der empfindlichen Baumrinden.

Quellen https://www.slackliner-berlin.de/infos/slackline-kaufen-tipps-und-beratung/ https://www.clevernomad.de/slackline-gestell/ https://www.slackline-tipps.de/kaufberatung.html

Bild stock.adobe.com / Alexanderuhrin

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