Shavasana – richtige Entspannung beim Yoga

Shavasana ist Bestandteil vieler Yoga-Stile und wird je nach Yoga-Tradition zu Beginn einer Übung, zwischen den Übungen oder am Ende einer Session zur Entspannung von Körper und Geist eingesetzt. Shavasana gilt als eine der körperlich weniger fordernden Yoga-Übungen. Sie fördert die Entspannung sämtlicher Muskelgruppen.

Shavasana bedeutet wörtlich übersetzt Totenstellung. Beim Shavasana, weniger martialisch auch als Entspannungslage bezeichnet, liegst du reglos auf dem Rücken und gönnst deinem Körper eine Phase der absoluten Ruhe und Entspannung. Diese Pose wird in vielen Yoga-Traditionen am Ende einer Session praktiziert. Weitgehende Einigkeit herrscht über die körperliche Ausführung der Übung, wobei sich die Wege zur geistigen Entspannung von Stil zu Stil unterscheiden.

Shavasana: So nimmst du die Grundstellung für das Shavasana-Yoga ein

Um beim Yoga Entspannung zu finden, ist eine völlig relaxte Körperhaltung die wichtigste Voraussetzung. Wenn du eine entspannte Körperhaltung eingenommen hast, wirst du maximal von Shavasana-Yoga profitieren. Und so geht’s:

Rückenlage einnehmen: Shavasana-Yoga beginnt mit dem Einnehmen einer entspannten Rückenlage. Leg dich dazu flach auf dem Rücken und winkle die Beine etwa hüftbreit ab.

Körper dehnen: Damit es zu keinen Stauchungen in der Wirbelsäule oder den Beinen kommen kann, hebst du zunächst das rechte Bein etwas an und schiebst es mit angehobenem Po so weit wie möglich nach vorne. Dann legst du das Bein wieder ab und gehst mit dem linken Bein genauso vor. Mit ein wenig Übung wirst du feststellen, wie entspannend diese Dehnübung auf deinen gesamten Bewegungsapparat wirkt.

Füße und Zehen entspannen: Nimm ganz bewusst jede Spannung aus deinen Füßen und lass die Zehen locker nach außen pendeln.

Schultern entspannen: Zieh deine Schulterblätter sanft in Richtung Boden. Dabei hebt sich dein Brustkorb und der gesamte Schulterbereich wird angenehm entspannt.

Arme entspannen: Um beim Savasana maximale Entspannung zu erreichen, beziehst du die Arme in deine Lockerungs-Übung mit ein. Strecke beide Arme in Richtung Füße und lege sie dann mit nach oben geöffneten Handflächen ab. Die Hände sollten so weit vom Körper entfernt sein, dass sich bis zu den Achseln ein V öffnet.

Nackenmuskulatur lockern: Drehe deinen Kopf mehrmals von links nach rechts und wieder zurück. Wenn du die entspannende Wirkung Shavasana-Yoga in der Nackenmuskulatur spürst, kannst du deinen Kopf mittig einpendeln.

Nacken dehnen: Um ganz gezielt die Spannung aus deinem Nacken zu nehmen, ziehst du dein Kinn etwas in Richtung Brust und neigst deinen Kopf dann behutsam nach hinten.

Yoga mit Shavasana – profitiere von dieser Entspannungstechnik

Nachdem du eine relaxte Körperhaltung eingenommen hast, beginnt die eigentliche Entspannung beim Yoga. Dabei geht es nicht nur um die Lockerung der Muskulatur, sondern auch um mentales Loslassen. Gezielte Entspannungsübungen können wesentlich zur inneren Ausgeglichenheit beitragen und sogar eine heilende Wirkung auf den Körper haben.

Diese positiven Wirkungen haben Savasana-Yoga-Übungen auf Körper und Geist:
  • Abbau von Stresshormonen
  • Stärkung des Immunsystems
  • Förderung von Heilungsprozessen
  • innere Ausgeglichenheit
  • mentale Stärke

Bild

adobe.stock.com / fizkes

Auch interessant