Outdoorjacke – diese Eigenschaften sind wichtig

Ganz egal, ob es um Freizeit-Aktivitäten in der Natur oder um den tagtäglichen Weg auf dem Bike zur Arbeit geht. Wer regelmäßig den Witterungseinflüssen ausgesetzt ist, profitiert vom Schutz vor Wind und Wetter durch eine funktionale Outdoorjacke.

Outdoorjacke: Ein Muss für alle Outdoor-Aktivitäten

Wandern, Trekking, Radfahren, Reiten oder Skifahren: Die Aktivitäten, bei denen dir eine Outdoorjacke wertvolle Dienste leisten kann, sind vielfältig – genauso vielfältig wie die Zahl unterschiedlicher Modelle, die alle ihre Stärken und Schwächen haben.

Outdoorjacke – besser Soft- oder Hardshell?

Softshelljacke: Als Softshelljacke werden atmungsaktive Jacken bezeichnet, die aus weichen Materialien hergestellt werden und einen entsprechend hohen Tragekomfort versprechen. Erkauft wird der Tragkomfort allerdings durch Abstriche bei der Wetterfestigkeit. Softshelljacken sind eine gute Wahl als Allwetter-Jacken, die dich auch einmal vor einem kurzen Schauer oder einer Windböe schützen. Geht es allerdings um das Abwehren von Eisregen, Hagel oder Schnee, geraten Softshelljacken an ihre Grenzen.

SportScheck-Outdoor

Die sogenannten Windbreaker, die dich in erster Linie vor dem Auskühlen bei stärkerem Wind bewahren sollen, sind teils mit einer Membran ausgestattet. Hochwertige Membranen werden in wasserdichten und atmungsaktiven Outdoorjacken verwendet. Ein Beispiel ist Goretex, das zwar den Schweiß vom Körper nach außen hin entweichen lässt, Regenwasser aber abhält. Eine leichte Wind-und-Wetter-Jacke wird allerdings nie eine absolut wasserdichte Outdoorjacke sein. In der Regel geht es bei regenfesten Jacken meist um einen Kompromiss aus Witterungsschutz und Tragekomfort.

Hardshelljacke: Soll deine neue Outdoorjacke wasserdicht sein und auch schwerem Dauerregen Paroli bieten, ist eine Hardshelljacke die bessere Wahl. Regenfeste Jacken aus Hardshell-Materialien sind neben ihren Schutzeigenschaften robust, abriebfest und nehmen auch durch das Tragen schwerer Rucksäcke keinen Schaden. Soll die Outdoorjacke wasserdicht und atmungsaktiv sein, ist ein Modell mit Membran das Richtige. Komplett wasserdichte Outdoorjacken sind nicht nur mit einer Membran versehen oder PU-beschichtet, auch ihre Nähte sind gegen das Eindringen von Wind und Wasser geschützt. Der hohe Schutz, den dir eine Hardshelljacke mit PU-Beschichtung oder Membran bietet, wirkt sich in der Regel etwas nachteilig auf den Tragekomfort aus.

Info: Membransysteme, die in Kleidungsstücken für ein angenehmes Mikroklima auf der Haut sorgen, gibt es mittlerweile in diversen Ausführungen und mit ganz unterschiedlichen Wirk-Prinzipien. Die Membran ist häufig das Herzstück in Sachen Witterungsschutz und kann sich entscheidend auf den Preis einer Outdoorjacke auswirken.

Beispiele für Textil-Membranen:

  • Gore-Tex
  • eVent-Membran
  • Sympatex
  • Dermizak
  • Neoshell

Outdoorjacke – auf die Größe kommt es an

Ein entscheidender Faktor dafür, dass eine Outdoorjacke ihre Funktionalität voll entfalten kann, ist die passende Größe. Ideal ist ein körpernaher Schnitt, der deine Bewegungsfreiheit in keiner Weise einengt. Auch solltest du die Jacke so groß wählen, dass du für den Fall der Fälle noch eine isolierende Zwischenschicht wie etwa eine Fleecejacke bequem darunter tragen kannst.

Quellen

https://www.outdoorberater.de/outdoor-bekleidung/outdoorjacke/

https://www.bergfreunde.de/basislager/kaufberatung-outdoor-jacken/

https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/outdoorjacken-was-man-wirklich-braucht,68ukcd9g68w3gd9r74t3ed9h6cv30

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