Lecker und gesund - so ernährst du dich nachhaltig

Eine nachhaltige Ernährung ist sowohl der eigenen Gesundheit als auch der Umwelt zuträglich. Ökologisch angebaute Lebensmittel, die regional verfügbar sind und saisonal konsumiert werden, liegen im immer mehr im Trend. Ebenfalls relevant für die Nachhaltigkeit von Nahrungsmitteln neben ihrer Regionalität sind faire Produktionsmethoden.

Lecker und gesund - so ernährst du dich nachhaltig

Nachhaltige Ernährung – gut für Gesundheit und Umwelt

Nachhaltigkeit wird immer wichtiger und gewinnt auch bei der Ernährung zunehmend an Bedeutung. Dabei beeinflusst der Ernährungsstil nicht nur das eigene Wohlbefinden zum Positiven, auch die Umwelt profitiert von dem allgemeinen Trend zu mehr Nachhaltigkeit. Die idealen Bausteine für eine nachhaltige Ernährung bestehen aus ökologisch angebauten Lebensmitteln, die regional verfügbar sind und saisonal konsumiert werden. Jede vollständige Definition von nachhaltiger Ernährung beinhaltet zudem faire Produktionsverhältnisse, die den Erzeugern ein angemessenes Auskommen sichern und ein menschenwürdiges Leben ermöglichen.

Merkmale nachhaltiger Lebensmittel:

  • ökologischer Anbau
  • regionale Verfügbarkeit
  • saisonaler Konsum
  • faire Produktionsbedingungen

So gestaltest du deine Ernährung nachhaltig

Das faszinierende an einer nachhaltigen Ernährung ist die große Wirkung, die du mit vergleichsweise wenig Aufwand erzielst. Nicht nur du selbst, auch deine Mitmenschen und die Umwelt profitieren von einer umsichtigen Auswahl deiner Lebensmittel und deren produktgerechter Zubereitung.


So wird deine Ernährung nachhaltiger:

Abwechslungsreich genießen: Durch eine abwechslungsreiche Ernährung stellst du nicht nur sicher, dass dein Körper mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt wird. Du schraubst gleichzeitig den Genussfaktor nach oben und wirst möglicherweise bald das ein oder andere Gericht zu deinen Favoriten zählen, das dir bislang unbekannt war.

Fünfmal Veggies: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät zu fünf Portionen Obst oder Gemüse pro Tag. Frische, pflanzliche Kost ist besonders reich an Nährstoffen, sie versorgt dich zudem mit Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen und senkt das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen.

Milchprodukte als wertvolle Ergänzung: Wenn du keine grundsätzliche Abneigung gegen tierische Produkte hast, kannst du deinen vegetarischen Speiseplan mit leckeren Milchprodukten erheblich aufwerten. Dein Körper profitiert dabei von hochwertigem Protein, von Vitaminen und von Calcium. 150 Gramm Joghurt, Kefir oder Buttermilch senken nicht nur das Risiko für Diabetes Typ 2, sondern schmecken auch noch unheimlich lecker. Besonders nachhaltig sind die Milchprodukte dann, wenn sie keine langen Transportwege hinter sich haben und von Tieren aus artgerechter Haltung stammen.

Langsam Essen und mit Genuss: Mit ausreichend Zeit für deine Mahlzeiten steigerst du zunächst einmal den Genuss. Du gibst zudem dem Verdauungsapparat genügend Zeit, um sich auf die Nahrungsaufnahme einzustellen und das Optimum an Inhaltsstoffen aufzunehmen.

Fleisch und Wurst ja, aber in Maßen: Du kannst auch bedenkenlos Fleisch und Wurst in deinen nachhaltigen Ernährungsplan aufnehmen. Allerdings solltest du es nicht übertreiben und den wöchentlichen Konsum auf 300 bis 600 Gramm beschränken. Wenn du auf Nummer sicher gehen und deinem Körper kein zusätzliches Risiko für Darmkrebs zumuten möchtest, kannst du rotes Rind- oder Schweinefleisch links liegen lassen und lieber zu Geflügel greifen.

Vollkorn: Vollkornprodukte haben nicht nur einen intensiveren Geschmack, sie enthalten auch wesentlich mehr Nährstoffe als Produkte aus Weißmehl. Neben reichlich Ballaststoffen gönnst du deinem Körper durch den Verzehr von Vollkornprodukten auch eine Extraportion gesunder Vitamine und Mineralstoffe.

Quellen:

https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/10-regeln-der-dge/

https://www.bzfe.de/was-wir-essen-blog/blog-archiv/blog-archiv-2022/januar-2022/ernaehrungstrends-2022-nachhaltig-und-pflanzenbasiert/

https://www.eufic.org/de/lebensmittelproduktion/artikel/praktische-tipps-fur-eine-gesunde-und-nachhaltige-ernahrung/#7

Bild:

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