Clubbing-Yoga – Fitnesstrend mit Partyflair

Clubbing-Yoga ist eine gelungene Kombination aus Fitness und Clubatmosphäre. Im Fokus dieser Yogavariante steht die Freude an der Bewegung, wobei der Takt von groovigen Rhythmen vorgegeben wird. Alkohol und Zigaretten bleiben zugunsten belebender Smoothies und Powerbällchen außen vor. Die angesagte Tageszeit für Clubbing-Yoga ist der frühe Morgen.

Clubbing-Yoga – Fitnesstrend mit Partyflair

Clubbing-Yoga – so genießt du Partysounds beim Workout

Viele werden etwas kritisch die Stirn runzeln, wenn sie beim Stöbern nach neuen Fitnessinspirationen auf die Kombination aus Club und Yoga stoßen – dabei gibt es dafür gar keinen Grund. Der Trend, Feierspaß und Fitness miteinander zu verbinden, hat seinen Ursprung im Jivamukti-Yoga, das bereits in den 1980er Jahren in New York seine ersten begeisterten Anhänger fand. Beim Clubbing-Yoga werden klassische Asanas aus den unterschiedlichen Yogastilen zu rhythmischen Beats ausgeführt. Entscheidend bei dieser bewegungsbetonten Variante des Yogas ist das fließende Ineinanderübergehen der einzelnen Posen, und das immer in dem Groove, der gerade aus den Lautsprechern dröhnt. Ob dabei Hip Hop, Rock oder Elektro den musikalischen Background bildet, ist ganz unterschiedlich – erlaubt ist alles, was Spaß macht.

Darauf kommt es beim Clubbing-Yoga an

Wer sich für diesen neuen Trend in der Yogaszene begeistern kann, kann unbeschwerte Freude an donnernden Bässen in Verbindung mit mentaler Entspannung und einem echten Fitnesseffekt erwarten. Den spirituellen Rahmen, der für die meisten klassischen Yogastile essenziell und mit einer gewissen Schwere behaftet ist, wirst du beim Clubbing Yoga vergeblich suchen. Wenn du im Flow bist und Bewegungen und Atmung dem Rhythmus der Musik folgen, ist die Begeisterung für diese unkonventionelle Yogavariante schon vorprogrammiert.

Clubbing Yoga und Alkohol – passt das?

Auch, wenn der Spaßfaktor großgeschrieben wird, handelt es sich dennoch um eine Fitnessvariante mit seriösem Anspruch. Die Fans der groovigen Entspannungsübungen erfreuen sich in London, Berlin und New York an den eindringlichen Klängenund dem entspannenden Effekt der Asanas. Drogen, Zigaretten und auch Alkohol haben in einer Clubbing-Yogasession genauso wenig Platz wie beim Klettern oder Tennisspielen. Angesagt sind vielmehr eine gesunde Ernährung und ein vitaler Lebensstil. Dementsprechend verwundert es nicht, dass sich neben den Yogamatten kein Wodka-Tonic, sondern vor Vitaminen und Minerallstoffen strotzende Smoothies finden. Clubbing-Yoga und Alkohol schließen sich für die meisten ohnehin schon von selbst aufgrund der Tageszeit aus, die von den Yogafreudigen für ihre Übungen bevorzugt wird.


Zu dieser Tageszeit ist Clubbing Yoga angesagt

Zwar spricht nichts gegen eine Session unmittelbar nach getaner Arbeit oder am Abend, jedoch üben eingefleischte Clubbing-Begeisterte ihre Leidenschaft in den frühen Morgenstunden aus. Viele schwören auf die belebende Kombination aus knackigen Beats und mentaler Entspannung bereits bevor der Tag so richtig anbricht. Wer morgens um 6 Uhr den Weg auf die Yogamatte schafft, wird mit einem Motivationsschub belohnt und mit viel Elan die Aufgaben des Tages meistern. Zudem winkt den Teilnehmern gegen Ende einer Session bei einer kleinen Massage Entspannung pur.

Tipp:

Wenn du schon frühmorgens gerne auf den Beinen bist und deinen Bewegungsdrang im Rahmen eines professionellen Showprogramms ausleben möchtest, ist Morning Gloryville ein heißer Tipp für dich. Dabei handelt es sich um den Veranstalter morgendlicher Rave-Events, auf denen du nachhaltigen Kaffee und Smoothies ebenso genießen kannst wie Yoga und Motivationstraining. Die Events finden weltweit, aber überwiegend in London statt.

Quellen:

https://www.asanayoga.de/clubbing-yoga/

https://www.flair-modemagazin.com/beauty/artikel/die-neuen-yoga-trends-aerial-yoga-clubbing-yoga-acro-yogahtml.html

http://www.justadiary.com/wp-content/2012/09/20120725_Bella_nr31_yogatrends.pdf

https://morninggloryville.com/

Bild:

https://stock.adobe.com/de/ oneinchpunch