Clean Eating – so ernährst du dich wirklich gesund

Clean Eating ist eine etwas abgewandelte Form der seit den 1970er Jahren beliebten Vollwertkost. Die für Clean Eating geeigneten Nahrungsmittel sind nur gering oder gar nicht verarbeitet, überwiegend pflanzlichen Ursprungs und frei von Zusatzstoffen. Raffinierter Zucker ist in Clean-Eating-Gerichten tabu.

Diesen Ursprung hat Clean Eating tatsächlich

Wenn es um die derzeit angesagten Ernährungstrends geht, führt an Clean Eating kaum ein Weg vorbei. Die Ernährungsform aus den USA ist allerdings keineswegs so neu, wie es zunächst den Anschein hat. Clean Eating oder im Deutschen „sauberes Essen“ ist bereits seit den 1970er Jahren unter gesundheitsbewussten Verbrauchern beliebt, wurde aber früher mit dem etwas angestaubten Ausdruck „Vollwertkost“ bezeichnet. Während etwa Veganer ganz eindeutigen Ernährungsvorschriften folgen und auf jegliche tierische Produkte verzichten, sind die Grenzen beim Clean Eating nicht ganz so eng gefasst. Erlaubt ist, was schmeckt und gesund ist.

Die Flexibilität bei der Zusammenstellung eines Ernährungsplans spricht aktive, gesundheitsbewusste Menschen an, die sich auch gerne von Beiträgen anderer Clean Eater in den sozialen Medien inspirieren lassen. Wenn du dich etwas näher mit dem Konzept des Clean Eating beschäftigst wirst du schnell feststellen, dass es um wesentlich mehr als nur eine gesunde Ernährung geht. Das Konzept des Clean Eatings nutzen besonders lebensbejahende Menschen, die ihre Freizeit gerne mit Fitness, Yoga und Outdooraktivitäten verbringen. Ideologische Aspekte, die für Anhänger der Vollwert-Ernährung eine Rolle spielen, sind beim Clean Eating nur von untergeordneter Bedeutung.

Das steckt hinter dem Prinzip von Clean Eating

Grundsätzlich gibt es beim Clean Eating keine Nahrungsmittel, die kategorisch vom Ernährungsplan gestrichen werden. Fleischliebhaber kommen ebenso auf ihre Kosten wie Vegetarier und auch Veganer. Ob ein Nahrungsmittel tatsächlich clean ist, entscheidet sich nicht zuletzt am Grad der Verarbeitung. Im Zentrum stehen gar nicht oder gering verarbeitete Lebensmittel ohne Zusatzstoffe. Der Akzent liegt dabei auf ballaststoffreicher, pflanzlicher Kost, die jede Menge Vitamine und Mineralstoffe enthält. Ein weiterer Aspekt des sauberen Essens ist der Verzicht auf raffinierten Zucker. Das bedeutet allerdings nicht, dass du gänzlich auf Süßes verzichten musst. Gesüßt wird mit Vollrohrzucker, Honig, Ahornsirup oder einer anderen natürlichen Alternative. Ganz besonders verpönt ist sogenanntes Convenience Food, das hoch verarbeitet und mit allen möglichen Zusatzstoffen wie Konservierungsmitteln angereichert ist.

Bausteine des Clean Eating:

  • Überwiegend pflanzliche Kost
  • Gering verarbeitete Nahrungsmittel
  • Produkte ohne Zusatzstoffe
  • Verzicht auf raffinierten Zucker

Diese Nahrungsmittel sind beim Clean Eating erlaubt

Die Liste der Nahrungsmittel, aus denen du deine Clean Eating Rezepte kreieren kannst, ist erfreulich lang. Sämtliche Fleischsorten haben im Ernährungsplan ebenso einen Platz wie Eier, Milch, Käse und natürlich Obst und Gemüse in allen erdenklichen Variationen. Ausschlaggebend ist, dass die Lebensmittel weitgehend in ihrem natürlichen Zustand belassen und schonend gegart werden.

Nahrungsmittel für Clean Eater:

  • Milch und Joghurt; am besten aus Biomilch der Vollfettstufe
  • Vollkornbrot mit hohem Kornanteil
  • Käse ohne Konservierungs- oder andere Zusatzstoffe
  • Fleisch; sämtliche Sorten in Bio-Qualität aus artgerechter Haltung
  • Hülsenfrüchte
  • Natürliche Süßungsmittel wie Honig, Ahornsirup, Melasse
  • Obst und Gemüse; alle Sorten in Bio-Qualität
  • Vollkornreis und -nudeln

Diese Liste soll dir lediglich ein wenig Appetit auf eigene Clean Eating Rezepte machen und ist keineswegs vollständig. Saisonal und regional erzeugte Produkte gewinnen mit zunehmendem Umweltbewusstsein auch beim Clean Eating an Bedeutung.

Quellen:

https://www.ugb.de/lebensmittel-im-test/clean-eating-bewertung/

https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/ernaehrungsgesundheit/clean-eating-im-alltag-1071694

https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/ernaehrungsformen/clean-eating-ernaehrung-ohne-fertigprodukte/

https://www.sgd.de/magazin/leben-lernen/ratgeber/ernaehrung/clean-eating-eine-nachhaltige-ernaehrungsphilosophie.html

Bild:

https://stock.adobe.com/de/images/rye-bread-with-cream-cheese-and-cucumber-toast-garnished-with-cherry-tomato-arugula-leaf-and-seeds-healthy-snack-clean-eating-closeup-view-selective-focus/301841911?prev_url=detail/ Vladislav Noseek

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