Wasserski fahren – mit dieser Ausrüstung gelingt der Einstieg

Wasserski fahren wird immer beliebter und entsprechend groß ist das Interesse an der passenden Ausrüstung. Neben den Skiern beinhaltet die komplette Ausrüstung eine Bindung, eine Schwimmhilfe, einen Helm und einen Neoprenanzug.

Für jede Disziplin den passenden Wasserski

Bei den ersten Versuchen auf dem Wasser sind ein Paar Slalomski die richtige Wahl. Hast du bereits erste Erfahrungen gesammelt und stehst sicher auf zwei Brettern, kannst du eines davon auch an Land lassen und auf einen Monoski umsteigen.

Slalomski. Bei diesem Wasserski-Typ handelt es sich um die Allrounder auf dem Wasser. Slalomski sind auf das Kurvenfahren ausgelegt und für Anfänger und Cracks erhältlich. Dadurch, dass die Modelle für Anfänger etwas breiter sind und eine flache Unterseite haben, verzeihen sie den ein oder anderen Fahrfehler. Wesentlich sportlicher geht es bei den Wasserskiern für Könner zur Sache. Sie erlauben enge Kurven und sportliche Manöver hinter dem Wasserskiboot oder am Wasserskilift.

Monoski. Wenn du bereits etwas Übung hast, kannst du deine Fahrkünste auf einem Monoski weiter verbessern. Dabei stehen deine Füße hintereinander, beide sind parallel zur Fahrtrichtung orientiert. Monoski sind häufig mit einer Finne ausgestattet, die auch bei heiklen Manövern für Stabilität sorgt. Die Ski-Unterseite ist mehr oder weniger konkav. Monoskier zeichnen sich dadurch aus, dass sie ausgesprochen enge Kurvenradien ermöglichen und einen sportlichen Fahrstil unterstützen.

Trickski. Trickski sind dann interessant, wenn du bereit bist für Sprünge und andere Tricks. Sie sind kürzer und breiter als die Allrounder, am Vorder- und am Hinterende nach oben gewölbt und sollen dir maximale Bewegungsfreiheit bieten. Trickski gibt es als Paar und in Monoausführung.

Sprungski. Sprungski sind besonders lang und auch breiter als herkömmliche Wasserski. Dementsprechend bieten sie viel Fläche, um weite Sprünge zu unterstützen.

Einen sicheren Stand auf den Wasserskiern ermöglicht dir die passende Bindung. Während du vom alpinen Skifahren Hightech-Bindungen gewohnt bist, geht es beim Wasserskifahren in Sachen Bindung einfacher zu. Eine Wasserskibindung ist aus Gummi oder Neopren gearbeitet und besteht aus einem vorderen Haltegurt und einem verstellbaren Fersenteil. Beim Monoski ist die hintere Bindung in der Regel lediglich als Schlaufe ausgeführt, aus der du bei einem Sturz schnell und einfach aussteigen kannst.

Mit diesem Equipment machst du eine gute Figur

Eine Ausrüstung zum Wasserskifahren beinhaltet neben Skiern und Bindung eine Schwimmhilfe oder Rettungsweste. Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, kannst du auch zu einer Prallschutzweste greifen, von der die Wucht gefährlicher Stürze abgemildert wird. Ein weiterer Teil der Ausrüstung, der deinem persönlichen Schutz dient, ist ein Wasserskihelm. Sind die Temperaturen bereits im kühleren Bereich, kannst du dich mit einem Neoprenanzug gegen Wind und Kälte schützen.

Hier findest du die angesagten Spots

Die Zeiten, in denen Wasserski fahren ein exklusiver Zeitvertreib für Promis und Superreiche war, sind lange vorbei. Heute steht diese faszinierende Wassersportart nahezu jedem offen und kann deutschlandweit auf etwa 80 Anlagen ausgeübt werden. Die sogenannten Wasserskilifte oder -seilbahnen bieten in der Regel leihweise auch sämtliches Zubehör an, das du für einen gelungenen Tag am Wasser benötigst. Alternativ kannst du mit einem entsprechend motorisierten Sportboot auf dafür ausgewiesenen Gewässern Wasserski fahren. Voraussetzungen sind allerdings eine gültige Fahrerlaubnis für das Motorboot und eine weitere Person an Bord, die den Wasserskifahrer permanent im Auge behält.

Quellen

https://www.c-and-a.com/de/de/shop/wakeboarding-wasserski

https://www.wasserski.de/

https://www.wasserski-seilbahn.de/wasserski-wakeboard/#lift

Bild stock.adobe.com / Daniel Teetor

Auch interessant