Wanderrucksäcke im Vergleich – diese Merkmale machen den Unterschied

Wandern ist eine ideale Möglichkeit, um seine Freizeit in der freien Natur zu verbringen und sich dabei auch noch fit zu halten. Wenn du dich zu eintägigen Entdeckungstouren aufmachen möchtest, ist ein handlicher Tagesrucksack eine gute Wahl. Wir haben für dich einige Tipps zusammengestellt, die dir den Kauf eines Wanderrucksacks erleichtern werden.

Eigenschaften von Wanderrucksäcken

Für kurze Wanderungen und Tagestouren ist ein Rucksack ideal, der wenig wiegt und dennoch ausreichend Platz für Verpflegung, Regenkleidung und ein Erste-Hilfe-Kit bietet. Der Verschluss des Rucksacks sollte, ebenso wie das Obermaterial, regendicht sein. Wie bei größeren Rucksäcken auch, sollte das Tragesystem keine Druckstellen verursachen oder scheuern und für einen bequemen Sitz sorgen.

Wichtige Aspekte eines Wanderrucksack:
  • geringes Eigengewicht
  • ausreichend großes Volumen
  • Regendichtheit
  • Tragesystem mit hohem Komfort

Wanderrucksäcke im Vergleich: jedes Gramm zählt

Unabhängig von der Distanz spielt bei einem Rucksack zum Wandern immer das Eigengewicht eine Rolle. Wenn du auf der Suche nach einem Rucksack für Tagestouren bist, kannst du dich beim Durchsehen der aktuellen Wanderrucksack-Tests auf die kleineren Modelle mit einem Volumen zwischen 20 und 30 Liter konzentrieren. Das Eigengewicht des Rucksack sollte dabei zwischen 0,6 und höchstens 1,5 Kilogramm liegen.

Schlechtwettertaugliche Rucksäcke – diese Verschluss-Systeme sind regensicher

Auch auf kürzeren Touren ist es wichtig, dass deine Ausrüstung zuverlässig vor Regen und aufsteigender Nässe geschützt ist. Als regensicheres Verschlusssystem haben sich verdeckte Reißverschlüsse bewährt. Eine weitere Variante sind wasserdichte Reißverschlüsse, die ohne Überdeckung auskommen. Wander-Rucksäcke mit Deckel bieten den Vorteil, dass du ihr Volumen in einem gewissen Rahmen dem Umfang deines Gepäcks anpassen kannst. Die eigentliche Öffnung des Rucksacks wird von dem Deckel komplett umschlossen und schützt zuverlässig vor Regen. Im Bereich des Rucksackbodens ist eine robuste Gewebelage sinnvoll, die zuverlässig vor aufsteigender Bodenfeuchte schützt.

Tipp:

Wenn du in Sachen Regenschutz auf Nummer sicher gehen möchtest, kannst du dir eine Regenhülle für deinen Rucksack zulegen. Diese Hüllen sind meist mit einem umlaufenden Gummizug ausgestattet und können mit wenigen Handgriffen übergestreift werden.

Das Tragesystem – verantwortlich für sicheren Halt und Tragekomfort

Entsprechend dem geringeren Gewicht, das Rucksäcke für kürzere Touren aushalten müssen, fallen auch die Tragesysteme leichter aus. Besonders beliebt sind Modelle, die mit einem leichten, gewölbten Rahmen und einem Rückennetz ausgestattet sind. Durch die Wölbung des Rahmens wird zuverlässig verhindert, dass der Rucksack eng am Rücken anliegt und es zu Wärmestau und Schweißbildung kommen kann. Ebenfalls der geringeren Gewichtsbelastung geschuldet, ist die leichtere Polsterung der Schulter- und Beckengurte.

So packst du deinen Rucksack richtig

Damit du dir beim Wandern das Leben nicht selbst unnötig schwer machst, solltest du einige Regeln beim Packen deines Rucksacks beherzigen. Grundsätzlich gilt beim Wander-Gepäck: Weniger ist mehr. Je geringer das Gewicht ausfällt, das du den ganzen Tag mit dir herumträgst, desto höher fällt der Tragekomfort aus. Leichte Kleidungsstücke und andere leichte Ausrüstungsgegenstände verstaut du am besten im Boden-Bereich deines Rucksacks. Darüber finden dann die schwereren Bestandteile wie die Trinkflasche und das Erste-Hilfe-Kit ihren Platz. Den Raum im oberen Bereich nutzt du für Kleinteile und Ausrüstungsgegenstände, die du schnell

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