Fitness Tracker im Test

Herzfrequenz, Schrittzähler, Sauerstoffsättigung des Blutes. Moderne Fitness-Tracker sind regelrechte Mini-Labore, die deine Fitness überwachen und für ein Plus an Wohlbefinden sorgen sollen. Ein Teil der smarten Helfer kann aber noch wesentlich mehr und gibt dir Informationen zum aktuellen Standort oder informiert über eingehende Mails oder Anrufe.

Fitness-Tracker – was sie können und was sie kosten

Fitness-Tracker, auch als Fitness-Uhren oder –Armbänder bezeichnet, werden genau wie Smartwatches am Handgelenk getragen. Während der Modellvielfalt bei den Fitness-Armbändern kaum Grenzen gesetzt sind, besteht ihre Gemeinsamkeit in einem oder mehreren Sensoren an ihrer Unterseite. Die Sensoren haben direkten Hautkontakt und liefern Daten zu unterschiedlichen Vitalfunktionen. Viele der Fitness-Tracker sind zudem mit einem Beschleunigungssensor ausgestattet, der die Datenbasis für einen Schrittzähler liefert. Hochwertige Modelle können zudem eine genaue Positionsbestimmung über GPS vornehmen. Modelle mit besonders reichhaltigem Funktionsumfang halten dich zudem über eingehende Messages oder Anrufe auf dem Laufenden.

Einfache Modelle, deren Funktionsumfang auf das Zählen der zurückgelegten Schritte und die Pulsmessung reduziert ist, sind bereits für um die 30 Euro zu haben. Möchtest du deinen Fitness-Tracker auch zum Schwimmen tragen und legst Wert auf eine genaue GPS-Ortung und Messenger-Funktionen, können Modelle mit entsprechendem Funktionsumfang mit mehreren hundert Euro zu Buche schlagen.

Welche Fakten sind bei einem Fitness-Tracker-Test wichtig?

Fitness-Uhren gehören zu den besonders beliebten Wearables und dementsprechend groß ist das Angebot an unterschiedlichen Modellen. Die Unterschiede beschränken sich nicht nur auf das Design, auch der Funktionsumfang variiert von Modell zu Modell.

Das Display.Welche Rolle das Display in deinem persönlichen Fitness-Tracker-Test spielt hängt davon ab, ob dein Fitness-Armband lediglich Daten sammeln soll, die dann an eine App auf deinem Smartphone übergeben werden. In diesem Fall reicht ein kleines, einfaches Display aus. Möchtest du deine Fitness-Uhr auch als Device nutzen, um beispielsweise eingehende Mails zu checken, kommt dem Display eine größere Bedeutung zu. Einige Modelle sind mit hochwertigen OLED-Displays ausgestattet, die du als Touchscreen nutzen kannst.

Die Sensorik. Der Sensorik spielt bei den Fitness-Uhren eine zentrale Rolle. Moderne Bewegungssensoren erkennen, wann du deine Trainings startest, wie lange diese dauern und wie stark dein Herz-/Kreislaufsystem belastet wird. Der Beschleunigungssensor kann anhand des Bewegungsmusters analysieren, ob du gerade langsam gehst, läufst, radfährst oder schwimmst. Anhand der GPS-Daten lassen sich zurückgelegte Distanzen, Geschwindigkeiten und in Verbindung mit einem Barometer auch absolvierte Höhenunterschiede bestimmen.

Die Smartphone-Anbindung.Praktisch alle Fitness-Tracker können die gesammelten Daten auf dein Smartphone übertragen. Mithilfe einer entsprechenden App ist die Darstellung und Analyse der gesammelten Daten möglich. Auf diese Weise kannst du über einen längeren Zeitraum hinweg Fitness-Profile erstellen und deine Trainings-Fortschritte dokumentieren. Verbunden werden Smartphone und Fitness-Armband entweder über ein USB Kabel oder drahtlos via WLAN oder NFC.

Der Akku.Ein Aspekt, der in vielen Fitness-Tracker-Tests zur Sprache kommt, ist die Laufzeit des Akkus. Bei besonders günstigen Modellen musst du damit rechnen, dass der Akku häufig zum Wiederaufladen ans Netz muss. In vielen Fitness-Tracker-Tests wird als Richtwert für die durchschnittliche Akku-Laufzeit ein Wert zwischen 6 und 8 Tagen angegeben. Die tatsächliche Akku-Laufzeit hängt allerdings auch stark vom Set-up des Fitness-Armbands ab. Nutzt du permanent die GPS-Ortung, muss dein Tracker sehr viel schneller zum Wiederaufladen ans Netz, als bei einer reinen Puls-Überwachung.

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