Besser schlafen – diese Tipps helfen wirklich

Im Bett noch die letzten Social-Media-Posts checken und nachts dreimal aufwachen und an die To-do-Liste für den nächsten Tag denken. Wenn du nachts nur schwer Ruhe findest, kannst du dem meist mit einfachen Mitteln gegensteuern. Wenn du unter Schlafstörungen leidest oder nur schlecht einschlafen kannst, wirkt sich der Mangel an Schlaf früher oder später negativ auf deinen Körper und deine Psyche aus. Häufig helfen schon einfache Tipps, um besser einzuschlafen und morgens frisch und munter aus dem Bett zu steigen.

Besser schlafen – einige nützliche Verhaltensregeln

Keine Devices im Bett: Die Verlockung ist für viele Menschen groß, noch einmal kurz vor dem Einschlafen das letzte lustige YouTube-Filmchen anzuschauen oder eine Nachricht aus dem Freundeskreis zu beantworten. Wenn du es schaffst, dein Smartphone oder Tablet ganz aus dem Schlafzimmer zu verbannen, kannst du schon einiges in Sachen besser schlafen erreichen. Neben dem Push-Effekt, der dich am Einschlafen hindern kann, senden Displays Licht einer bestimmten Wellenlänge aus, die dem Schlaf alles andere als zuträglich sind.

Störfaktoren ausblenden: Sowohl optische als auch akustische Reize können deinen Schlaf empfindlich stören. Wenn du dich von Geräuschen oder Lichtreflexen gestört fühlst, kannst du diese Reize leicht mithilfe einer Schlafbrille und Ohrenstöpseln ausblenden.

Regelmäßige Schlafenszeiten: Wenn es dir beruflich möglich ist, solltest du immer zur gleichen Zeit zu Bett gehen. Der Mensch ist ein Gewohnheitsstier und stellt sich instinktiv auf die nahende Ruhephase ein. Das gleiche gilt für das morgendliche Aufstehen. Verlasse, wenn möglich, auch am Wochenende immer zur gleichen Zeit dein Schlafzimmer und starte in den Tag.

Bewusst abschalten: Auch wenn du einen bewegten Tag hinter dir hast, solltest du mit dem Zubettgehen deine Sorgen oder nicht erfüllten Aufgaben ganz bewusst hinter dir lassen. Versuche im Bett an schöne und entspannende Dinge zu denken, wie beispielsweise deinen nächsten Urlaub. Häufig kann es helfen noch ein wenig zu lesen, um zur inneren Ruhe zu finden.

In Maßen zu Abend essen: Bei der Nahrungsaufnahme gilt für den Abend meist weniger ist mehr. Die Verdauung gehaltvoller Mahlzeiten ist für den Körper Schwerstarbeit und hindert ihn daran, sich in die Ruhephase zu begeben. Einschlafschwierigkeiten und auch Verdauungsstörungen können das Resultat von zu spät eingenommenen Mahlzeiten sein.

Kein Alkohol und keine Zigaretten: Eine Zigarette zur Beruhigung oder noch ein Gläschen vor dem Einschlafen gelten nicht selten als Tipp zum besser schlafen. Allerdings wirken sowohl Alkohol als auch Nikotin auf den Körper alles andere als beruhigend. Wohltuender ist ein Tee, der kein Koffein enthalten sollte. Besonders geeignet sind Früchte- und Kräutertees.

Info: Viele Schlafstörungen und Probleme beim Einschlafen haben völlig harmlose Ursachen und lassen sich leicht beheben. Schlafstörungen können aber auch auf ernsthafte Erkrankungen wie eine Nierenschwäche, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder neurologische Erkrankungen hindeuten. Wenn du also über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig unter Schlafproblemen leidest, solltest du darüber mit einem Arzt oder einer Ärztin deines Vertrauens sprechen.

Quellen

https://www.foodspring.de/magazine/erholsamer-schlaf

https://www.test.de/Schlafstoerungen-Zehn-Schlafkiller-und-wie-man-sie-ueberlistet-4926137-0/

https://www.oberbergkliniken.de/artikel/schlafhygiene-15-tipps-fuer-besseren-schlaf-von-dr-med-muzaffer-arkac

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