Sportler aufgepasst – es lebt und krabbelt in Ihren Schuhen!

Egal ob Leder- oder Turnschuhe. Schuhhygiene ist ein sehr wichtiges Thema, welchem nicht immer die nötige Aufmerksamkeit geschenkt wird. Durch Wärme und Feuchtigkeit entsteht in ihren Schuhen ein perfekter Nährboden für Viren, Pilze und Bakterien. Was zu Pilzinfektionen der Füße und Zehen, sowie zu unangenehmen Gerüchen führen kann. Dies ist ein natürlicher Prozess und jeder, der geschlossene Schuhe trägt, ist davon betroffen.

Schlechte Gerüche – Bakterien und Pilze sind die Ursache

Es muss nicht immer gleich zu einer Fußpilzerkrankung kommen. Falls Ihre Schuhe jedoch schon streng riechen, sind Sie leider auf dem besten Weg dahin. Der Fußgeruch entsteht, weil Bakterien auf der Haut den Schweiß zersetzen. Auch die Füße werden mit aller Wahrscheinlichkeit bald unangenehm riechen und ein Fußpilz ist nicht mehr weit.

Fußpilzerkrankungen – eine versteckte Volkskrankheit

Eine erschreckende Studie des europäischen Achilles Projekt zeigt, dass rund 25% - 30% der Bevölkerung im deutschsprachigen Raum bereits Träger eines Nagelpilzes sind. Bei sportlich aktiven Menschen sind die Daten noch deutlicher. Bis zu 50% der Profifußballer und sogar bis zu 85% der Hobbysportler sind betroffen. Der Fuß- oder Nagelpilz (Onychomycosis) ist also nicht, wie lange angenommen, eine Erkrankung, die hauptsächlich nur Diabetiker und ältere Menschen betrifft.

Nagelpilze sind schwierig zu behandeln

Einmal da, sind Pilzerkranken an den Füßen oft sehr hartnäckig. Sie heilen ohne Behandlung meist nicht ab. Durch die Infektion kommt es zu einer Schwächung der Nagelplatte, was zu unschönen gelblichen und weißlichen Veränderungen des Nagels führt. Da die Infektion schmerzfrei verläuft, wird sie oft als chronisch akzeptiert. Unangenehme Gerüche und Einschränkungen bei der Wahl des Schuhwerks werden in Kauf genommen. Leider stellen Betroffene auch eine Infektionsquelle für Familienmitglieder und Haushaltsangehörige dar.

Was kann also tun gegen Pilzerkrankungen und schlechte Gerüche in den Schuhen?

Vorsorge ist besser als Nachsicht! Vorbeugen ist besser als heilen, das sagte damals schon Hippokrates. Um Fußpilzerkrankungen vorzubeugen, ist richtige Schuh- und Fußhygiene ein naheliegendes und sehr effektives Mittel. Folgende Tipps werden Ihnen helfen, Ihre Füße frei von Keimen und Ihre Schuhe frei von unangenehmen Gerüchen zu halten.

  1. Hygienisieren Sie ihre Schuhe regelmäßig.
  2. Tragen Sie keine fremden Schuhe.
  3. Tragen Sie in Badeanstalten immer Badeschuhe.
  4. Halten Sie Ihre Füße trocken und laufen Sie nicht in feuchten Schuhen.
  5. Tragen Sie keine zu engen Schuhe und vermeiden Sie Druck und Scheuerstellen.
  6. Wechseln Sie Ihre Socken täglich.
  7. Lassen Sie Sportschuhe nach dem Training auslüften und trocknen.

Was tun, wenn der Pilz schon da ist?

Hat sich der Pilz jedoch bereits über den Nagel oder den Fuß hergemacht, braucht es Geduld. Hier gibt es eine Reihe von Hausmitteln, die Linderung verschaffen können. Wir stellen Ihnen zwei Methoden vor.

Nagelpilz behandeln mit Essig

Ein bewährtes Hausmittel, zu dem sich im Internet positive Erfahrungsberichte finden, ist Essig. Allen voran der Apfelessig, aber auch normaler Haushaltsessig kann verwendet werden. Da Pilze ein vorwiegend basisches Umfeld brauchen, um zu wachsen, entzieht der Essig dem Pilz im besten Fall die Lebensgrundlage. Sie können den Nagel mehrmals täglich vorsichtig mit einem in Essig getränkten Wattestäbchen bestreichen, oder in einer ¼ verdünnten Mischung aus Apfelessig und Wasser ein 15-minütiges Fußbad machen. Studien und klinische Belege stehen hier allerdings aus.

Nagelpilz stoppen mit Teebaumöl

Teebaumöl ist ein sehr beliebtes Hausmittel. Nicht nur gegen Nagelpilz. Die ätherischen Öle werden aus dem australischen Teebaum Melaleuca alternifolia gewonnen und sollen unter anderem dabei helfen, die Verbreitung von Pilzsporen einzudämmen. Auch hier werden die Nägel mehrmals täglich mit einem in Teebaumöl getränkten Wattestäbchen bestrichen. Alternativ können einige Tropfen Teebaumöl in ein Fußbad gelassen werden. In der Apotheke ist Teebaumöl in verschiedenen Konzentrationen erhältlich.

Unser Fazit:

Ist der Pilz erst mal da, kann man sich weder von Teebaumöl noch von Apfelessig schnelle Linderung erhoffen. Der beste Schutz gegen einen Fuß- und Nagelpilz bleibt die Vorsorge mit einer guten Schuhhygiene.

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Tipp

Moderne Wissenschaft zur Vorbeugung gegen Fuß- und Nagelpilz und zur Entfernung von unangenehmen Gerüchen Eine weitere, sehr vielversprechende Möglichkeit, Nagel- und Fußpilz vorzubeugen, bietet ein neues, von der Uni Innsbruck patentiertes Verfahren. Mit comfosan, einem patentierten, dermatologisch getesteten und wissenschaftlich verifiziertem System zur Keimfreiheit von Schuhen, werden Pilzerkrankungen dort gestoppt, wo sie entstehen. Nämlich im Schuh selbst. Damit werden Pilzerkrankungen zwar nicht geheilt, aber sehr einfach und effektiv kann man damit Erkrankungen vorbeugen und Wieder-Ansteckungen vermeiden. Weitere Informationen finden Sie direkt bei: www.comfosan.com

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